GPS-Uhr Test und Vergleich



Test: Nike+ SportWatch GPS-Uhr

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Die Nike Sportwatch+ Gps (Foto: Nike)

Das Fazit des Tests der Nike SportWatch+ GPS-Uhr vorweg:

Überzeugend ist das Design, die Verarbeitung und die Qualität der GPS-Uhr. Hervorragend ist die Genauigkeit des GPS-Sensors und das einfache und intuitive Bedienkonzept der Nike Sportwatch+. Auch der Funktionsumfang der Uhr ist super, besonders die einfache Rundenzeiterfassung („Tap to Lap“) ist sehr nützlich. Der praktische im Armband integrierte USB-Stecker ist ein Alleinstellungsmerkmal. Eher suboptimal ist, dass man mit der Uhr weitgehend an die  Onlineplattform Nikeplus.com gebunden ist. Diese ist zwar gut, dennoch wäre es erfreulich, wenn sich die Lauf- und Trainingsdaten auch mit anderer Software analysieren und verwalten ließen.

Testergebnis Nike Sportwatch+ GPS Uhr
Technischer Aspekt:www.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Durchschnittliche Akkulaufzeit, sehr gute GPS-Genauigkeit, solide Qualität, perfektes Display.
Design, Bedienung:www.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Hervorragendes Display, genial einfache Bedienung
Software, Export & Zubehör:www.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Einfacher Export per USB, Datenauswertung beschränkt auf Online-Community, Schritt- & Herzfrequenzsensor nur optional.
Overallwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.comwww.dyerware.com
Günstige GPS-Uhr mit hervorragendem Bedienkonzept und guter Qualität.

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Foto: Nike

Test der Bedienung und Menüführung der Nike Sportwatch+ GPS Uhr

Die Nike+ SportWatch GPS lässt sich kinderleicht und sehr intuitiv bedienen, dazu kommt die GPS-Uhr mit nur drei Tasten aus. Das Bedienkonzept ist wirklich genial und durchdacht, man kann sich voll und ganz aufs Laufen konzentrieren. Besonders zu erwähnen ist die „Tipptaste“, durch einen Fingertipp aufs Display kann man während des Laufes schnell und einfach die wichtigsten Funktionen anwählen.

Display

Das Punkt-Matrix Display der Nike+ Sportwatch+ GPS Uhr ist negativ, d.h. die Schrift und die Anzeigeelemente der Laufuhr sind weiß auf schwarzem Hintergrund. Das Display verfügt über einen hohen Kontrast, auch in vollem Sonnenlicht lässt sich das Display der Multisportuhr dank Hintergrundbeleuchtung gut ablesen.

Test der Akkulaufzeit und der Ladedauer

Der Akku der GPS-Uhr hält im Laufmodus, d.h. bei ständiger GPS-Messung ca. 9 Stunden. Im Standby-Modus, also mit deaktiviertem GPS-Modul dauert es ca. 2 Monate bis die Nike GPS-Uhr wieder geladen werden muss. Das Aufladen geht dann recht zügig per USB am Computer oder über einen mitgelieferten Adapter und dauert in etwa 1 Stunde. In der Praxis war das Laden der Sportwatch+ Gps Uhr unkompliziert, schon beim Auswerten der Laufdaten wird die GPS-Uhr sofort wieder geladen.

Test des GPS-Signals

Das Gps-Modul der Nike+ Sportwatch GPS-Uhr arbeitet sehr genau, hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit TomTom aus. Im Test wurde die Uhr bei einem Halb-Marathon getragen, dabei zeigte sie auf der genormten Strecke lediglich eine Abweichung von 1,9% – dies ist ein hervorragender Wert, der in etwa mit der Konkurrenz von Garmin und Suunto vergleichbar ist.

Material, Größe und Gewicht und Qualität

Mit einem Gewicht von 66 Gramm liegt die GPS-Uhr voll im Mittelfeld, auch die Größe liegt im Durchschnitt, aufgrund des rechteckigen Displays wirkt die Sportwatch+ von Nike zunächst etwas wuchtig, dieser Eindruck täuscht bei einem genauen Vergleich jedoch. Das Armband der Uhr ist im Vergleich etwas breiter. Das Außenmaterial der GPS-Uhr besteht aus Gummi/Soft-Plastik und ist auch im nassen Zustand angenehm zu tragen. Die Uhr ist nicht wasserdicht, einen Triathlon sollte man nicht damit bestreiten!

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Test der Software und Datenübertragung der GPS-Uhr

Nike sportwatch test usbWirklich innovativ ist der integrierte USB-Stecker im Armband der GPS Laufuhr. Damit lässt sich die Uhr einfachst und bequem am Computer auslesen, konfigurieren und laden. Der USB-Stecker ist gut gegen Nässe und Schweiß geschützt. Am Computer werden die Daten dann von der Nike+ Software im Empfang genommen und sofort an das Onlineportal Nikeplus.com übertragen.

Nikeplus.com

Nike verlegt die Analysesoftware komplett ins Internet, es gibt keine klassische Analysesoftware zur Auswertung der Laufdaten auf dem Computer, dies geschieht auf der Onlineplatform Nikeplus.com. Dort kann man die eigenen Laufdaten der Gps-Uhr hochladen, speichern, analysieren und vergleichen. In einer Online-Community kann man die Laufdaten vergleichen und teilen, sogar virtuelle Wettkämpfe mit Lauffreunden sind möglich. Neue Routen lassen sich finden und  Lauffortschritte, Routen und Erfolge einfach auf Facebook teilen. Allerdings verweigert die Uhr als einzige Uhr im Praxistest einen Export der Laufdaten zu anderer Analysesoftware oder Exel, für Profisportler die eine genauere Datenkontrolle und tiefgreifendere Analysemöglichkeiten benötigen, scheidet die Uhr daher aus. Im Vergleich zu anderen GPS-Uhren ist dies ein deutlicher Kritikpunkt!

Nike footpod watch gps testZubehör: Nike+ Footpod und Herzfrequenzmessung

Mit dem mitgelieferten Nike Footpod, den vom iPod/iPhone bekannten Schrittfrequenz-Sensor lässt sich die Schrittfrequenz drahtlos an die GPS-Uhr übermitteln. Zudem lässt sich die Nike  Sportwatch+ GPS mit dem  dem Polar Wearlink+ Pulsgurt kombinieren, damit beherrscht die getestete GPS-Uhr auch die Erhebung der Herzdaten. Der drahtlose Datenaustausch mit der Nikesportwatch+ funktionierte im Praxistest problemlos.

Video zur GPS-Uhr von Nike:

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