GPS-Uhr Test und Vergleich



Test: Withings WiFi Body Scale WLAN-Körperfettwaage

Withings WiFi Body Scale Testbericht

Testbericht zur Withings WiFi Body Scale

Mit der Withings WiFi Body Scale testen wir erstmals keine GPS-Uhr, die Waage hat uns jedoch so begeistert, dass sie uns trotzdem einen Testbericht wert ist.

Eine intelligente Waage mit Internetanschluss – vor einigen Jahren noch wäre diese Vorstellung völlig absurd gewesen! Mit der Withings WiFi Body Waage ist diese Vorstellung Realität – und die vernetzte Waage bringt in der Tat große Vorteile mit sich – doch dazu später mehr!

Verpackungsinhalt und Lieferumfang

Test Withings WiFi Body Scale Waage Test LieferumfangDie Waage wird in einer angenehm kleinen, schlichten aber schicken Verpackung geliefert und erinnert etwas an die Verpackung der Apple-Produkte.  Die Verpackung deckt sich mit dem elegant-schlichten und edlen Design der Withings WiFi Body Scale.

Im Lieferumfang der Waage ist ein USB-Kabel zur Einrichtung, 4 zusätzliche Plastikfüße um die Waage auf Teppichboden zu verwenden, die Installationsanleitung und ein Maßband enthalten. Zusätzlich werden noch 4 AAA Batterien mitgeliefert, welche die  Withings WiFi Body Scale mit Strom versorgen.

Test: Ersteinrichtung der Withings WiFi Body Scale

Bevor die Waage start- und wiegebereit ist, muss zunächst eine einmalige Ersteinrichtung am PC erfolgen. Dazu setzt man die mitgelieferten Batterien ein, verbindet die Withings WiFi Body Scale per USB mit dem PC. Jetzt muss auf der Herstellerseite ein Kundenkonto angelegt werden, ohne Internetzugang und Kundenkonto lässt sich die  Withings WiFi Body Scale zwar verwenden – jedoch nur sehr eingeschränkt als reine Waage. Zum Testzeitpunkt standen die Nutzungsbedingungen des Onlineportals leider nur auf Französisch und Englisch zur Verfügung. Ist das Kundenkonto angelegt, kann die Withings WiFi Body Scale konfiguriert werden, dazu müssen WLAN-Daten (802.11 b/g) und Profile der späteren Nutzer der Waage mit Namen, Alter, Geschlecht und Körpergröße anlegt werden. Insgesamt geht die Ersteinrichtung der Waage problemlos und einfach von der Hand.

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Die Funktionen der Withings WiFi Body Scale im Test

Betritt man die WLAN-Waage, schält sie sich selbstständig ein, ein erstmaliges Anschalten durch Antippen wie bei vergleichbaren Beurer-Waagen ist nicht nötig. Sind mehrere Benutzerprofile angelegt erkennt die Waage den jeweiligen Nutzer automatisch sofern der Gewichtsunterschied zum nächsten Benutzer mehr als 4 KG beträgt – ist der Gewichtsunterschied geringer werden die in Frage kommenden Benutzer auf dem 6,2 x 4, cm großen, kontrastreich beleuchteten Display angezeigt, durch Gewichtsverlagerung wählt man dann das eigene Nutzerprofil aus. Im Test funktionierte die Erkennung der Benutzer problemlos.

Das Wiegen

Withings WiFi Body Scale testberichtDazu stellt man sich am besten barfuß und ohne Kleider auf die Withings WiFi Body Scale, die Standfläche ist auch für Menschen mit Schuhgröße 46 noch groß genug. Jetzt erfolgt das eigentliche Wiegen, die Werte sind im Vergleich zu anderen Waagen sehr genau. Auch nach mehrmaligem Nachmessen im Test war das ermittelte Gewicht stets dasselbe.

Nach der Messung des Körpergewichtes erfolgt die Messung des Körperfettanteils und des Mageranteils, auch der BMI wird angezeigt. Sinnvoll ist, dass zum Gewicht, zum Körperfett und zum BMI immer auch der Idealwert mit angezeigt wird.

Körperfettmesung mit der Withings WiFi Body Scale

Test-Withings-WiFi-Body-ScaleNach der Gewichtsermittlung erfolgt, sofern man barfuß auf der Waage steht, sofort die Messung des Körperfettanteils, mitangezeigt wird auch ein Balken mit den Idealwerten. Bei Sportwissenschaftlern und Medizinern wird die Körperfettmessung per Personenwaage aufgrund des Messverfahrens teils kritisch gesehen: Die Waage sendet dazu niedrige Stromimpulse von einem Bein zum anderen und misst den Widerstand, auf dieser Basis wird dann der Fettanteil berechnet. Die Messung geschieht nur in der unteren Körperhälfte, nicht berücksichtigt wird der gesamte Oberkörper. Bei eine Person mit dünnen Beinen aber einem dickeren Bauch liefert die Waage somit also verfälschte Werte (Vgl. Wikipedia: Körperfettwaagen). Da mit einem Stromimpuls gemessen wird, ist die Körperfettmessung für Menschen mit Herzschrittmacher und Schwangere ungeeignet. Man sollte die mit der Withings WiFi Body Scale ermittelten Körperfettwerte also nicht für bare Münze nehmenhilfreich sind die Messwerte trotzdem, da die Werte immer unter den selben Bedingungen ermittelt werden, eine  Idee des aktuellen Körperfettanteils geben und bei regelmäßiger Messung eine Entwicklung darstellen.

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Test: Übertragen der Messdaten

Um die Funktionen der Körperfett Waage voll zu nutzen, müssen die Messdaten zunächst ins Internet auf das Onlineportal my.withings.com übertragen werden. Eine lokale Auswertung der Messdaten war zum Testzeitpunkt ledider nicht möglich. Die Übertragung der Messdaten ins Internet erfolgt unmittelbar nach dem Messvorgang automatisch per WLAN, ein Statusbalken auf dem Display der Waage informiert gut sichtbar über den Status. Im Test waren die Messdaten nach ca. 1 Minute im Onlineportal abrufbar.

testbericht Withings WiFi Body Scale Körperfett

Test: Withings WiFi Body Scale

Withings WiFi Body Scale: Analyse-, Speichern und Auswerten der Messdaten

Test-Withings-WiFi-Body-Scale-AnalyseJetzt beginnt der spannende Teil: Nachdem die Messdaten übertragen wurden, stehen mit der Wifi Body Scale umfangreiche Analysemöglichkeiten zur Auswertung und zum Vergleich der Daten zur Verfügung. Einerseits bietet der Hersteller Withings ein umfangreiches Anaylseportal und Smartphone-Apps (iPhone & Android), andererseits können die Messdaten auch mit Software anderer Hersteller ausgewertet werden.

Im Analyseportal des Herstellers lassen sich sämtliche Daten grafisch dargestellt abrufen, Diagramme mit Kurven und Balken zeigen die Entwicklung und den Verlauf der Messwerte. Ziele können vordefiniert werden, Entwicklungen können nachvollzogen werden, zudem lassen sich die Messwerte mit Daten weiterer Messgeräte ( z.b. vom Blutdruckmessgerät desselben Herstellers) verknüpfen. Zudem kann das Webportal Emails mit wöchentlichen Berichten versenden, auch CSV-Dateien mit den Messwerten können exportiert werden. Wer möchte kann das ermittelte Gewicht sogar auf Facebook posten – naja, wie gesagt: Wer möchte 🙂

Auf der kostenlosesn iPhone/Android-App können alle Daten, Diagramme und Messwerte wie im Webportal ausgewertet werden. Dies funktioniert im Praxistest einfach und unkompliziert, nach einmaliger Eingabe der Logindaten stehen alle Daten auf dem Smartphone zur Verfügung.

Lobenswert ist die Möglichkeit, die Messdaten der Withings WiFi Body Scale mit über 60 weiteren Apps und Programmen aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich zu nutzen. Dazu gehört z.B. Libra, der i7 Weight Manager, google health, Training Peaks (hier die vollständige Liste) und über Umwege auch Garmin Connect – so lassen sich die Messdaten dann auch mit den Laufdaten von GPS-Uhren verknüpfen.

Fazit zum Test

Die Withings WiFi Body Scale ist mit einem Preis von 129€ zwar teuer, wer jedoch Wert darauf legt, gesundheitsrelevante Daten wie das Körpergewicht oder den Körperfettanteil zu speichern, stets zu kontrollieren und genau im Blick zu halten, wird von der Waage begeistert sein. Besonders die umfangreichen Möglichkeiten zum Export der Messwerte zu Smartphone Apps und professioneller Gesundheits- und Trainingssoftware wie z.B. Libra oder Training Peaks haben uns begeistert.

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Eure Bewertung und Erfahrungsberichte zur Withings WiFi Body Scale

Bitte bewertet die Waage und schreibt eigene Erfahrungen in den Kommentaren! Davon lebt diese Seite! Danke 🙂

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Weitere Links zur Waage:

 Das Copyright aller Bilder liegt bei Withings.

 

Feedbacks zu Test: Withings WiFi Body Scale WLAN-Körperfettwaage:

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  • Andreas Graf sagt:

    „Lobenswert ist die Möglichkeit, die Messdaten der Withings WiFi Body Scale mit Apps und Programmen aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich zu nutzen. Dazu gehört über Umwege auch Garmin Connect – so lassen sich die Messdaten dann auch mit den Laufdaten von GPS-Uhren verknüpfen“

    Hast Du das mal probiert?
    Die Links im Forum zu den entsprechenden Downloads sind alle nicht mehr aktiv. Ich stehe also in dieser Sache völlig auf dem Schlauch und weiß nicht so richtig weiter.
    Hast Du die entsprechende Software (für Mac)?

  • Sebastian sagt:

    Hat sich schon was geändert im Bezug auf daten zu garmin connect

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